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Baggies


Druckverschlussbeutel sind Beutel aus Kunststoff mit einer Verschlussleiste aus zwei ineinandergreifenden Profilen an der Befüllöffnung, mit der sich der Beutel nahezu luftdicht verschließen lässt. Der Beutel lässt sich einfach öffnen und wieder verschließen und ist so wiederverwendbar.

Aber es gibt auch einige neue Innovationen seit die Beutel 1954 patentiert wurden.
So gibt es Beutel mit lustigen Aufdrucken oder sogar doppelt verschließbare für besonders stinkende Produkte.

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GESCHICHTE DER WIEDERVERSCHLIESSBAREN ZIP-LOCK-BEUTEL

Wie bei allen großen Erfindungen und Innovationen - vom geschnittenen Brot bis zum Smartphone - wird es schwierig, sich an eine Welt zu erinnern, in der es sie nicht gab, sobald sie sich weithin etabliert haben. Zip-Lock-Beutel sind das perfekte Beispiel für dieses Phänomen.
Obwohl es sie erst seit etwas mehr als einem halben Jahrhundert gibt, findet man sie heute überall - und sie haben tatsächlich tausendundeinen praktischen Nutzen.
Diese allgegenwärtigen wiederverschließbaren Beutel, die zum Verpacken, Lagern, Versenden und Organisieren verwendet werden, gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen und Größen. Aber woher kommen sie und wie haben sie sich zu der Produktpalette entwickelt, die wir heute kennen und verwenden?

Im Jahr 1951 meldete ein Erfinder namens Borge Madsen ein Patent für einen Kunststoff-Reißverschluss an, der der Vorläufer des heute bekannten Zip-Lock-Beutels war. Sein ursprünglicher Entwurf war etwas komplexer als die heutige Version (er hatte zwei "Eingriffsbereiche" anstelle des heute üblichen einen) und er sah eher wie ein traditioneller Reißverschluss mit einer Lasche aus, nur dass er keine Zähne hatte und aus Kunststoff bestand. Im selben Jahr wurde eine Firma namens Flexigrip gegründet, die ein Produkt entwickeln und vermarkten sollte, das auf Madsens Erfindung basierte, deren Patente sie erworben hatte. Zu den ersten Anwendungen gehörte der Einsatz in Schnellheftern und flachen Aktenkoffern. Die Kosten für die Herstellung der Kunststoffreißverschlüsse im "Tab"-Stil verhinderten zunächst eine breite Verwendung durch die Verbraucher, aber dann kam Steven Ausnit - einer der Gründer des Familienunternehmens Flexigrip - auf die Idee eines "Press-and-Seal"-Reißverschlusses. Dies ist die heute am häufigsten verwendete Art des Reißverschlusses für Beutel. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Flexigrip ein Heißsiegelverfahren verwendet, um Schnur-Reißverschlussprofile an der Folie zu befestigen, bevor sie zu Beuteln verarbeitet wurden. Die Industrie nennt diese "post-applied zipper bags", da der Reißverschluss nicht in die ursprüngliche Beutelfolie integriert ist. Ein großer Sprung in der Entwicklung des Reißverschlussbeutels kam 1959, als Ausnit von einer japanischen Firma - Seisan Nihon Sha - erfuhr, die ein neues Herstellungsverfahren entwickelt hatte, das es ermöglichte, die Reißverschlussprofile in die Polyethylenfolie zu extrudieren, aus der die Beutel hergestellt werden - eine Innovation, die die Herstellungskosten um die Hälfte reduzierte. In der Branche werden diese als "integrierte Reißverschlussbeutel" oder "integrale Reißverschlussbeutel" bezeichnet.

1961 erwarb die Firma Flexigrip die Lizenzrechte an dem neuen "Integral-Reißverschluss"-Verfahren und gründete eine weitere Firma namens Minigrip, die die nun kostengünstig produzierten Zip-Lock-Beutel vermarkten sollte. Minigrip konzentrierte sich in erster Linie auf Industriebeutel mit einem farbigen Markenzeichen - einer dünnen "Red Line" oberhalb des Reißverschlusses. Um 1964 sicherte sich Minigrip einen exklusiven Lizenzvertrag mit der Dow Chemical Company, um Ziplock-Beutel in Lebensmittelgeschäften und Supermärkten zu vermarkten. Die heute bekannte Verbrauchermarke Ziploc® wurde 1968 eingeführt und breit vermarktet. Es dauerte ein paar Jahre, bis sich das Produkt wirklich durchsetzte, aber Anfang der 1970er Jahre war der Ziploc® Markenbeutel enorm populär geworden und wurde von den Verbrauchern für alles Mögliche verwendet, von der Aufbewahrung von Sandwiches für das Schulessen bis hin zum Transport von Goldfischen aus dem Zoogeschäft nach Hause. Dow Chemical verkaufte schließlich 1997 die Rechte an ihren Dow-Marken, einschließlich Ziploc®, an die S.C. Johnson Company. Im Laufe der Jahre begannen andere Verbrauchermarken unter den Namen Hefty, Glad-Lock und verschiedene andere Eigenmarken auf den Markt zu kommen. Die Marke Ziploc® ist jedoch nach wie vor die größte und bekannteste aller Ziplock-Beutel der Verbrauchermarken.

Im Jahr 1978 wurde Minigrip von Signode, Inc. übernommen. Im Jahr 1987 wurde Signode von ITW übernommen und Minigrip wurde eine Tochtergesellschaft von ITW.
Bis 2006 stellte ITW Minigrip alle industriellen RED LINE™-Beutel in einer Produktionsstätte in Seguin, Texas, her. Als die ursprünglichen Minigrip-Patente für den "integrierten Reißverschluss" Mitte der 1980er Jahre ausliefen, begannen viele Unternehmen aufgrund der günstigeren Herstellungs- und Harzkosten, ähnliche Beutel aus China und anderen Teilen Asiens zu importieren.
ITW Minigrip begann, Marktanteile zu verlieren, und der Markt für industrielle Zip-Lock-Beutel wurde stark fragmentiert, da viele Importeure in das Spiel eingestiegen waren. Um mit der Flut an importierten Beuteln konkurrieren zu können, kaufte ITW Minigrip ein Werk in Thailand und verlagerte die Produktion all seiner industriellen Zip-Lock-Beutel im Jahr 2006 dorthin.
Zwischen 2008 und 2011 begann ITW Minigrip damit, einige der größeren Importeure zu übernehmen, um den Markt für Industriesäcke zu konsolidieren. Im Jahr 2012 wurde Minigrip von der Inteplast Group übernommen, einem großen Importeur und inländischen Hersteller aller Arten von Industrie-, Einzelhandels- und medizinischen Kunststoffbeuteln. Minigrip ist nun eine Tochtergesellschaft der Inteplast Group.

WEITERENTWICKLUNGEN UND EVOLUTION

Heute gibt es zwei grundlegende Verschlusstypen, die sowohl bei Verbrauchermarken als auch bei industriellen Großhandelsmarken zu finden sind: die "Tab"- oder "Slider Lock"-Zip-Beutel, die der ursprünglichen Erfindung von Madsen sehr ähnlich sind, und die "Press-and-Seal"-Beutel, die am häufigsten verwendet werden. Die teureren "Tab"- oder "Slider Lock"-Zip-Beutel sind in Situationen nützlich, in denen der Benutzer Handschuhe tragen muss oder in denen die Hände des Benutzers durch Öl oder Fett glitschig werden können. Diese werden auch typischerweise für Zigarren und losen Tabak sowie für die Aufbewahrung von Lebensmitteln, wie z. B. Feinkostbeutel, verwendet. Zusammen mit den Verschlussarten gab es auch viele Entwicklungen in Bezug auf die Folienstruktur, einschließlich Modifikationen für eine verbesserte Präsentation im Einzelhandel und eine längere Haltbarkeit bei der Lagerung von Lebensmitteln.
Die meisten Käseverpackungen, die in Lebensmittelgeschäften zu finden sind, verwenden eine laminierte Folienstruktur mit nachträglich angebrachten Reißverschlüssen, mit manipulationssicheren Sicherheitsmerkmalen oberhalb des Reißverschlusses. Laminierte Zip-Beutel sind im Lebensmitteleinzelhandel weit verbreitet. Immer mehr Lebensmittel - und sogar Produkte wie Waschmittel - werden in Beuteln verpackt, die die Industrie als "Standbeutel" bezeichnet. Die meisten dieser Beutel enthalten neben dem bekannten Reißverschluss auch einen Aufreißstreifen zur Sicherung der Originalität. Die Vorteile dieser Art von Zip-Lock-Beuteln sind zweifach: Bequemlichkeit für den Kunden und Kosteneinsparungen gegenüber herkömmlichen Einzelhandelsverpackungen.

Es gibt mittlerweile Hunderte von Patenten für individuelle Zip-Lock-Beutel und es gibt eine praktisch unbegrenzte Anzahl von Anwendungen und Verwendungen für die Beutel. Zu den größeren Märkten, die wiederverschließbare Zip-Lock-Beutel verwenden, gehören: Industrie, Medizin, Handwerk, Schmuck, Spielzeug, Hobby, Eisenwaren, Tabakwaren, Einzelhandel, Lebensmittelverpackungen, Lebensmittellagerung, Elektrogeräte und andere.