Was ist CBD? Fünf Tatsachen die Licht ins Dunkel bringen

CBD Blüten erfreuen sich im gesamten deutschsprachigen Raum an wachsender Beliebtheit. Dieser plötzliche Boom hat seinen Ursprung in der Schweiz genommen, dort sind CBD Coffeeshops schon seit über einem Jahr fest vertreten. Diese neue Form von Cannabis findet Anklang bei Menschen in sämtlichen Altersgruppen und der Hype wächst weiter. Nur woher kommt diese plötzliche Begeisterung für dieses beinahe THC-lose Cannabis?

CBD ist beinahe überall legal

Da CBD nicht Psychoaktiv ist, kann es in den meisten Ländern auf der ganzen Welt legal erworben werden. Darunter befinden sich auch Deutschland (>0,2% THC), Österreich (>0,3% THC) und die Schweiz (>1,0% THC). Laut der Agentur für Gesundheit und Nahrungsmittel Sicherheit (AGES) sind cannabinoidhaltige Blüten, Öle und Extrake kein Nahrungsergänzungsmittel gemäß § 3 Z 4 des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes (LMSVG). Deshalb fallen sie nicht unter das Lebensmittelrecht. Der Wirkstoff Cannabidiol fällt auch nicht unter das Arzneimittelgesetz. Dies ermöglicht den gewerblichen Anbau und Verkauf von CBD Cannabis.

Neben THC der wichtigster Bestandteil von Cannabis

CBD oder Cannabidiol ist ein Stoff aus der Familie der Cannabinoide und ist ein Bestandteil von über 60 chemischen Verbindungen der Cannabis-Pflanze. Diese beiden Hauptbestandteile machen den Großteil der Wirkung aus der Cannabis zugeschrieben wird. Die Konzentration der beiden Stoffe verhält sich unproportional zueinander. Cannabis welches zu “Freizeitzwecken” angebaut wird, enthält in den meisten Fällen wesentlich mehr THC als CBD. Doch konnte durch selektive Züchtung in den letzten Jahren Sorten aufgezogen werden die nur einen minimalen THC Gehalt dafür aber einen stark erhöhten CBD Gehalt besitzen.

Dient als Gegenspieler zum THC

So komisch es auch klingen mag aber CBD ist in der Lage die Wirkung von THC abzuschwächen. Während der übermäßige Konsum von THC zu Veränderung der Wahrnehmung, Paranoia oder sogar Gedächtnisstörungen führen kann, wirkt CBD diesen negativen Effekten entgegen und ist somit im Cannabis unverzichtbar. Es fungiert im Endeffekt als Dämpfer und nimmt der Wirkung von THC die Spitze und ist für die Stress reduzierende Wirkung verantwortlich.

CBD ist nicht Psychoaktiv

Es spielt keine Rolle wie viel man zu sich nimmt- man kann davon nicht “high” werden. CBD ist im Vergleich zu THC nicht psychoaktiv, so dass es eingenommen werden kann ohne gleich zum Mars zu schießen. Studien zu Cannabidiol haben ergeben, dass dieser Stoff als “gut verträglich und sicher” zu bezeichnen ist und nur sehr geringe bis gar keine Nebenwirkungen zeigt. Dabei wurde ebenfalls herausgefunden, dass geringe Mengen an CBD eine anregende, eine höhere hingegen eher einschläfernde Wirkung hat.

Potential in der Medizin

CBD ist zwar nicht offiziell als Medizin anerkannt, jedoch beschäftigt das California Pacific Medical Center ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Sean McAllister, welches den Einsatz von CBD bei Brustkrebstherapie erforscht. Außerdem schreibt das British Journal of Clinical Pharmacology CBD zu, bei folgenden Beschwerden hilfreich sein könnte: Epilepsie, Schlafstörungen, Angststörungen, Psychosen, neurodegenerative Erkrankungen, Depressionen und sogar Krebs.

Verlasst euch aber nicht nur auf unser Wort sondern startet selbst eine Google suche und Ihr werdet mit Sicherheit einen große Menge an Studien zum Thema Cannabidiol finden. Um zu verdeutlichen wie vielversprechend dieser Wirkstoff ist muss erwähnt werden, dass das englische Unternehmen GW Pharmaceuticals, welches hinter dem global ersten Spray für THC steht, dabei ist CBD als zugelassenes Medikament zur Behandlung von Epilepsie auf den Markt zu bringen.

 

Dieser Artikel dient ausschließlich der Aufklärung und soll in keinster Weise zum Konsum von Cannabis in jeglicher Form anregen. 

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